Weitere Kürzungen für Feuerwehrbeamte sind
ein Schlag ins Gesicht!
Wir nehmen keine Kürzungen mehr hin!
Wir Feuerwehrbeamte, sind nicht die gut verdienenden Beamten von denen
in der Öffentlichkeit die Rede ist!
Bei unseren Einsätzen, setzen wir zu jeder Tag
und Nachtzeit, Gesundheit und Leben für die Bürger unserer
Stadt aufs Spiel! Egal ob wir im Rettungsdienst oder im Brandschutz
tätig werden, es handelt sich immer um gute, risikoreiche und
harte Arbeit. Dies muß endlich von der Politik erkannt und honoriert
werden! Nicht umsonst liegt die Lebenserwartung eines Feuerwehrmannes
bei nur 61,5 Jahren.
Die Einsparungen bei Feuerwehr und Polizei sind für
uns ein Schlag ins Gesicht! Desweiteren kann es nicht wirklich ein
Ziel unserer Politiker sein immer mehr an der Sicherheit von uns Bürgern
zu sparen! Die hohen Steuern, die auch wir Beamten zahlen, sollten
zumindest für unsere Sicherheit und die Sicherheit unserer Kinder
reichen!
Wir wollen uns nicht aus der Verantwortung stehlen,
die verfehlte Finanzpolitik und die Verschwendung von Steuergeldern
mitzutragen. Wir möchten nur endlich einmal klarstellen, dass
uns bereits seit Jahren finanzielle Einschnitte aufgedrückt werden.
z.B.:
- unsere Pension wurde uns bereits in mehreren Stufen gekürzt
- für unsere medizinische Grundversorgung müssen wir bereits
jetzt 100 Euro selbst zahlen, bevor wir etwas von unserer Beihilfestelle
bekommen. (Auch dieser Betrag soll erhöht werden)
- Lohnerhöhungen lagen wie bei Nichtbeamten in den letzten
Jahren immer nur um die Inflationsrate.
- Wenn wir einen Dienstunfall erleiden (was bei Feuerwehrleuten
nicht selten vorkommt) liegen wir selbst nach vielen Dienstjahren
gerade am Sozialsatz.
- Wir arbeiten 54 Stunden die Woche. (Arbeitszeiterhöhung)
- In der Besoldungsgruppe A7, in der wir Feuerwehrbeamten zu 60%
sind, bekommen wir fürs Löschen und Leben retten 6,60
Euro/Std. netto.
- Bei Erhöhung der Lebensarbeitszeit eines Feuerwehrbeamten
über 60 Jahre hinaus, wäre bei den im Einsatz zu erbringenden
Leistung die Sicherheit keines Bürgers mehr gewährleistet
Deshalb werden wir in den nächsten Tagen und
Wochen an vielen Aktionen teilnehmen und auch viel selbst auf die
Beine stellen, um unseren Unmut über weitere geplante Einschnitte
zu äußern. Auch in Oberhausen sind Protestaktionen der
Feuerwehrleute geplant.
Wir fordern unsere Kollegen aus anderen Städten
auf:
Meldet euch bei uns!
Bei geplanten Aktionen in den nächsten Wochen,
müssen wir zusammenhalten und soviel Leute wie nur möglich
zusammenbekommen.