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Anfrage zur Sicherheit


09.10.2003 / LOKALAUSGABE / OBERHAUSEN


POLITIK / Anne Janßen (SPD) will von der Verwaltung wissen, ob sich Protestaktionen der Berufsfeuerwehr auf Sicherheitsstandard auswirken.
Ob sich geplante oder bereits laufende Protestaktionen der Berufsfeuerwehr auf den "anerkannt guten Sicherheitsstandard" in Oberhausen auswirken, will die für den Bereich Sicherheit und Ordnung zuständige stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Anne Janßen, von der Verwaltung wissen.

In einer an OB Burkhard Drescher gerichteten Anfrage erinnert die Politikerin an die Protestaktion im Rathaus. Am Montag hatte, die NRZ berichtete, eine Freischicht der Wehr vor Beginn der Ratssitzung ihre Funkmelder zur Rufbereitschaft an Drescher zurückgegeben. Zudem kündigte die Wehr an, keine Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen im Stadtgebiet und auch keine Aufgaben der Höhenrettung mehr übernehmen zu wollen.

Damit wollen die Wehrleute ihre Forderung nach einer Änderung des Besoldungsrechtes unterstreichen und gegen geplante Einschnitte beim Urlaubs- und beim Weihnachtsgeld sowie gegen eine Verlängerung der Arbeitszeit protestieren.

Janßen verweist darauf, dass es sich um Forderungen handelt, die nicht in der unmittelbaren Entscheidungskompetenz des Rates lägen und in wesentlichen Teilen nicht allein Beamte der Feuerwehr beträfen, sondern die vielmehr von allen möglicherweise betroffenen Beamtengruppen bereits gegen den Landesgesetzgeber erhoben worden seien. (str)



 
 
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Stand: März 2003 Version 2,6
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