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"Sicherheit war nie gefährdet"


24.10.2003 / LOKALAUSGABE / OBERHAUSEN


ANFRAGE / Der Beigeordnete Dirk Buttler antwortet Anne Janßen. Aktionen der Feuerwehr seien symbolisch zu verstehen.
"Der hohe Sicherheitsstandard in Oberhausen war und ist durch die Proteste der Berufsfeuerwehr zu keinem Zeitpunkt gefährdert gewesen", teilt der Beigeordete Dirk Buttler auf Anfrage der Stadtverordneten Anne Janßen mit. Im Übrigen sei in den zahlreichen Gesprächen mit der Bereichsleitung und mit den Mitarbeitern der Feuerwehr das bestehende Sicherheitsniveau für die Bevölkerung auch nie Gegenstand von Überlegungen im Hinblick auf die angedachten Protestaktonen gewesen.

Nach Buttlers Worten könne die öffentliche Übergabe von Funkmeldern fü den Bereitschaftsdienst zu Beginn der jüngsten Ratssitzung als symbolische Aktion verstanden werden. Die Alarmierung bei Großschadensereignissen bleibe sichergestellt. "Darüberhinaus wurde in Gesprächen mit der Feuerwehr die zeitlich befristete Rücknahme sämtlicher angedrohter leistungsein-schränkender Maßnahmen erreicht", so Buttler. Insofern ergäben sich keinerlei Änderungen oder Standardabschmelzungen.

Protestmaßnahmen nicht im Dienstbetrieb

Die ursprünglich angekündigten Protestmaßnahmen der Feuerwehr - zum Beispiel die Einstellung des Brandsicherheitswachdienstes bei Veranstaltungen oder von Einsätzen der Höhenrettungsstaffel - würden nicht zum laufenden Dienstbetrieb gehören. Diese würden ohnehin in der Freizeit durchgeführt und als Mehrarbeit vergütet. Einsätze der Höhenretter, die der Gefahrenabwehr dienen, blieben von den Protestmaßnahmen ohnehin unberührt. (dz)




 
 
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Stand: März 2003 Version 2,6
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