Zum Anfang

 

Ein Schlag ins Gesicht jedes Feuerwehrmannes

04.02.2003 / LOKALAUSGABE / OBERHAUSEN


Ein Schlag ins Gesicht jedes Feuerwehrmannes

CDU-Bundestagsabgeordnete Marie-Luise Dött will helfen


Die Entlohnung der Beschäftigten bei der Oberhausener Berufsfeuerwehr ist umstritten, sie selbst fühlen sich für ihre oft lebensgefährliche Leistung unterbezahlt:
Gegenüber Polizei und Kommunalverwaltung. Beide hätten Beförderungsstrukturen, die es bei der Berufsfeuerwehr nicht gibt. Für sie ist ein Schlag ins Gesicht.

Erst nach einer Berufsausbildung haben sie die Voraussetzung, den Traumberuf vieler kleiner Jungen, Feuerwehrmann zu werden, erfüllt. In Lehrgängen werden sie für viele Fach- und Sachbereiche spezialisiert - vom Taucher über den Maschinisten, Höhenretter, Rettungsassistenten Rettungssanitäter mit Spezialausbildung) bis hin zum Retter unter Tage, weil es dafür in OB keine Werkfeuerwehren mehr gibt.
Die Klage der Männer mit der Berufsausbildung: Trotz dieser Spezialisierung (manchmal bis zu drei Berufen) werden sie von der Einstellung an nach A 7 (ca. 1400 Euro) bezahlt. Verheiratete mit Kindern bekommen etwas mehr. Zulagen wurden in der Vergangenheit gekürzt. Beim Urlaubs- und
Weihnachtsgeld ist Gleiches vorgesehen. Ärgerlich ist, dass die Beförderungsstufe A 8 erst mit dem Pensionsalter erreicht wird. Wer vorher aus gesundheitlichen Gründen ausscheidet, bekommt 10,8 Prozent abgezogen.


Und jetzt würden sich die Kürzungen weiter fortsetzen. Diesen Überblick und der ihrer Meinung nach
eklatanten Lage bei der Feuerwehr brachten der stellv. Feuerwehrchef Gerhard Auschrat und Sprecher Jörg Brandenburg gegenüber der CDU- Bundespolitikerin zum Ausdruck.


MdB Marie-Luise Dött gab zu, einige berufsspezifische Dinge nicht gekannt zu haben, aber sie sei für den gerechten Beförderungsausgleich wie bei der Polizei und der Kommunalverwaltung. Dass jemand mit nur einer Stufenerhöhung ins Alter geht, könne nicht gerecht sein. Wohl aber gab sie zu bedenken, dass das Berufsbild eines Feuerwehrmannes innerhalb der Bevölkerung mehr in den Vordergrund gerückt werden müsse.

Allein schon unter der Berücksichtigung der inneren Sicherheit. - CDU-Ratsfraktionschef Daniel Schranz betonte, dass man sich in den letzten Jahren, so auch im Etat 2003, für mehr Beförderungen von A7 nach A 8 und A9 eingesetzt habe, und zwar mit Erfolg.


hesto.

 
 
Die Inhalte auf dieser Seite unterliegen dem Urheberrecht der Zeitungsverlagsgesellschaft E. Brost und J. Funke GmbH & Co. Die Verbreitung ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages zulässig. Dies gilt auch für die Aufnahme in elektronische Datenbanken und Vervielfältigung auf CD-ROM.
© waz, Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages

Die Seiten sind für den IE 4 und aufwärts optimiert. Flash, Javascript und CSS müssen möglich und aktiviert sein.
Bildschirmauflösung 800 x 600 oder höher. PDF-Datei sind mit dem Acrobat Reader zu lesen.
Stand: März 2003 Version 2,6
webmaster @ F.S.