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Einladung nach Berlin in das Bundesinnenministerium !!!!

Am 27.01.2001 fuhr eine Delegation der Berufsfeuerwehr Oberhausen nach Berlin, um dort Gespräche im Bundesinnenministerium zu führen. ALSO AN DIE RICHTIGE STELLE !!!!

Der zuständige Ministerialbeamte bekam von den Feuerwehrbeamten Informationen über die

 
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jetzige Besoldungsproblematik
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katastrophale Beförderungsstruktur
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den hohen Ausbildungsstand
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unzureichende Regelung bei Dienstunfähigkeit
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extreme physische und psychische Belastung
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etc. etc.

Desweiteren wurde unsere aller Wut über die nicht enden wollenden Einschnitte Luft gemacht.

Wenn jede Berufsfeuerwehr im Bundesgebiet ihre Bundes- und Landesabgeordnete über unsere Probleme aufklären würden, wäre in kurzer Zeit, in den Länderparlamenten, aber auch in Berlin, die Abgeordneten über die Situation des Feuerwehrbeamten informiert.

Wer unsere Beruf kennt und weiß, was wir leisten, kann nicht für Einschnitte bei den Feuerwehren sein, sondern sich für eine angemessene Besoldung (siehe Polizei) sein.

-digel-


 

Stellungnahme zum Termin am 27.01.2003 im Bundesinnenministerium in Berlin mit dem parlamentarischen Staatssekretär Körper:

Die fünfköpfige Delegation der Berufsfeuerwehr Oberhausen konnte in einem 1 1/2 Stunden Gespräch mit Erfolg auf Missstände aufmerksam machen, die leider nicht bekannt waren.

Über folgende Punkte wurde diskutiert:
1. Öffnungsklausel im Besoldungsrecht
2. Pensionskürzungen (mit dem Schwerpunkt vorzeitige Dienstunfähigkeit bei Feuerwehrleuten)
3. Lebensarbeitszeit von Berufsfeuerwehrleuten
4. Sonderlaufbahn -Feuerwehr-

Zu Punkt 1: Bei diesem Thema sind wir auf Zustimmung gestoßen. Die Entscheidung über die Besoldung soll beim Bund bleiben und nicht je nach Finanzlage der Länder unterschiedlich ausfallen. (positives Ergebnis)

Zu Punkt 2: Die Problematik, dass Feuerwehrleute aufgrund der Belastung Ihres Jobs, eher und öfter als ein Verwaltungsbeamter, dienstunfähig werden und somit stärker von den Pensionskürzungen betroffen sind, wurde von den Gesprächspartnern erkannt. Herr Körper hat zugesagt, sich in diesem Punkt für uns Feuerwehrbeamte einzusetzen, um eine Änderung herbeizuführen. (positives Ergebnis)

Zu Punkt 3: Herr Körper ist der Meinung, mit der früheren Pensionierung von 60 Jahren sei die unterdurchschnittliche Lebenserwartung und die mit dem Job verbundenen Belastungen abgegolten. Eine Herabsetzung der Lebensarbeitszeit ist somit unwahrscheinlich. Doch über eine Erhöhung wird auch nicht nachgedacht. Dies hat für uns zunächst schon einmal etwas Beruhigendes.

Zu Punkt 4: Eine Sonderlaufbahn "Feuerwehr" ähnlich wie die der Polizei, sei keine gute Idee, sagte Herr Körper. Der Grund: Zum einen wäre selbst die Änderung bei der Polizei keine "glückliche" Lösung gewesen (für die Länder zu teuer / Probleme könnten in Zukunft sichtbar werden) und zum anderen sei die erforderliche Gesetzesänderung für "nur" 60.000 Berufsfeuerwehrleute zu teuer. Doch Herr Körper gab zu, dass man bei der jetzigen Laufbahn nicht von einer wirklichen Laufbahn sprechen könnte. (Eingangsamt A7 - Pensionierung mit A8) Auch die Tatsache, dass sich bundesweit 60% der Feuerwehrbeamte in A7 befinden, ist nicht akzeptabel. Deshalb wird man sich im entsprechendem Arbeitskreis dafür stark machen, für uns Berufsfeuerwehrmänner eine bessere Besoldungsstruktur zu erreichen. Wenn dabei tatsächlich etwas herauskommt, könnten wir auch bei diesem Thema ein positives Ergebnis verzeichnen.

Fazit: Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung! Doch ein Nachlassen unserer Aktivitäten wäre fatal. Denn an der Unwissenheit der zuständigen "Leute", was Feuerwehr angeht, sieht man deutlich, dass wir uns in der Vergangenheit nicht auf unsere Gewerkschaften verlassen konnten. Man hat die Probleme von uns Feuerwehrleuten in kleinster Weise verfolgt!

Jörg Brandenburg , 29.01.2003

 


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Stand: März 2003 Version 2,6
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